Glaube hat Macht. Wie du deine Realität formst

Was wir tief im Inneren glauben, bestimmt unsere Welt. Die Welt ist nicht so, wie sie ist. Die Welt ist so, wie du bist.

Inhalt

Bitte vervollständige die folgenden Sätze in deinem Kopf. Nimm das erste Wort, was dir in den Sinn kommt und schreibe es auf! Also wirklich auf einem Zettel notieren. Bitte!

Die Welt ist voller…
Ich bin…

Deine intuitive Antwort auf diese Satzanfänge offenbart einiges über deinen Glauben. Deinen Glauben über dich selbst, über Gott und die Welt. Die Summe deiner Glaubenssätze sowie deine allgemeine Haltung und Einstellung zum Leben wird oft mit dem modernen Begriff MINDSET beschrieben. Übersetzt wird das mit “Denkweise” und ist mit der inneren Einstellung, Haltung, Mentalität oder Weltanschauung vergleichbar.

Was wir tief im Inneren glauben, bestimmt unsere Welt. Unsere eigene, kleine, subjektive Welt. Die Welt ist nicht so wie sie ist. Die Welt ist so wie du bist. Wenn du glaubst, dass du ein Opfer deiner Umstände bist, wenn du glaubst, dass dir nichts gelingt, wird dir im Leben auch nichts wirklich gelingen. Denn dein Glaube bestimmt deine Realität.

Vom kleinen Edison

Eines Tages kam ein kleiner Junge von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief: „Mein Lehrer hat mir diesen Brief gegeben und sagte mir, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“ Die Mutter öffnete den Brief und fing beim Lesen der Worte an zu weinen. Unter Tränen las sie ihrem Kind laut vor: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.” Die Mutter beschloss, ihren Sohn selbst zu erziehen, bis der Junge eines Tages eine Stelle als Telegrafist bekam. Diese Tätigkeit weckte eine latente Begeisterung in ihm. Er bemühte sich, mehr Wissen darüber zu erlangen, und las zahlreiche technische Bücher, Zeitungen und Bibliotheken. Schließlich begann er, sich an der Verbesserung der Telegrafentechnik und der Elektrotechnik zu versuchen, und seine Versuche erwiesen sich als äußerst erfolgreich!

Der kleine Junge heiß Thomas Edison. Er ist weltweit als einer der bemerkenswertesten Erfinder aller Zeiten bekannt. Seine Durchbrüche in den Bereichen Elektrizität und Telekommunikation haben die Welt revolutioniert. Er war ein Pionier bei der Erfindung des Telefons, der Schreibmaschine, des Films und der Glühbirne. Außerdem war er einer der Ersten, der Stimmen aufzeichnete und reproduzierte.

Jahre später, nach dem Tod seiner Mutter, entdeckte Thomas einige Relikte aus dem Besitz seiner Familie. Dabei fand er ein Blatt Papier, auf dem stand: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“ Diese Enthüllung versetzte Thomas in einen Schockzustand, und er weinte heftig. Nachdem er sich wieder gefangen hat, schrieb er in sein Tagebuch: „Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Dank einer heldenhaften Mutter wurde er das herausragende Genie des Jahrhunderts.“

Thomas Edison litt als Folge eines Gesundheitsproblems, das er als Kind hatte, unter einer Abnahme seines Hörvermögens. Die Schule erklärte ihn deshalb für geistig behindert. Wäre seine Mutter jedoch nicht so weise gewesen, hätte sich diese Prognose extrem negativ auf das Leben des kleinen Jungen auswirken können. Stattdessen hatte sie Vertrauen in ihren Sohn, setzte sich über die Aussage des Lehrers und die damit verbundene Sorge hinweg. Sie entschied sich dafür, ihrem Sohn ein anderes Selbstbild zu vermitteln. Dadurch gab sie ihm die Sicherheit und den Mut, die er brauchte, um im Leben voranzukommen. Hätte Edisons Mutter nicht mit solcher Einsicht und Hingabe gehandelt, wäre die Welt vielleicht um ein Genie ärmer gewesen.

Pygmalion-Effekt

Unser Glaube über uns selbst, unser Selbstbild, ist extrem mächtig. In der Psychologie ist das Phänomen aus Edisons Geschichte als Pygmalion-Effekt bekannt. Der Pygmalion-Effekt besagt, dass die Erwartungen, die wir von anderen haben, ihr Verhalten und ihre Leistung beeinflussen können. Wenn wir jemanden als fähig und erfolgreich erachten, fühlt dieser sich motiviert und fähig, dieser Erwartung gerecht zu werden, was dazu führt, dass er tatsächlich besser abschneidet.

Das berühmte Pygmalion-Experiment wurde 1968 von den Sozialpsychologen Rosenthal und Jacobson durchgeführt. Es untersuchte den Einfluss der Lehrer-Erwartungen auf die akademischen Leistungen von Schülern. Die Forscher teilten eine Gruppe von Schülern zufällig in zwei Gruppen ein und informierten die Lehrer, dass einige Schüler besonders begabt seien, obwohl dies nicht der Fall war. Am Ende des Schuljahres wiesen die Schüler, denen die Lehrer positive Erwartungen entgegengebracht hatten, signifikante Leistungssteigerungen auf, was zeigte, dass Lehrer-Erwartungen einen erheblichen Einfluss auf Schüler-Leistungen haben können. (Quelle: Pygmalion-Effekt)

Achte auf deine Worte

Die Verwendung von Sprache kann viel Beeinflussen. Da Worte unweigerlich zu Handlungen führen, können wir unser und das Leben anderer verändern. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit zu entscheiden, was wir mit anderen kommunizieren wollen und was nicht. Umso wichtiger ist es aber, auch unser eigenes Selbstbild gründlich zu prüfen. Bei Edision gab es 2 Sichtweisen – die seiner Lehrer und seiner Eltern. Durch die Weisheit seiner Mutter hatte er eine fantastische Sicht auf sich selbst, die sein ganzes Leben Prägte. Auch bei uns kann es diese beiden Blickwinkel geben. Aus welchem betrachtest du dein Leben?

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