VisionMagazin

JOMO: the joy of missing out

FOMO – „the fear of missing out“ – ist für niemanden von uns ein Fremdwort. Aber was wäre, wenn man diese Angst hinter sich lassen und sogar Freude daran finden könnte, Dinge zu verpassen? Eine Einladung, den Moment zu genießen.

Inhalt

FOMO kann mich mal!

Andauernder Stress. Übervolle Terminkalender. Ständige Hektik. Wir haben sie fast widerstandslos als Teil unseres Alltags akzeptiert.

Unsere Entscheidungen werden nicht mehr von uns getroffen, sondern von der Angst, etwas zu verpassen – auch bekannt als „fear of missing out“, kurz FOMO. Sie bringt uns dazu, zu allem und jedem ja zu sagen. Wir denken nicht einmal darüber nach, ob wir dieses konstante Jonglieren zwischen tausend Pflichten überhaupt wollen. Allein der Gedanke daran, eine Ruhepause einzulegen, während andere Menschen sich ohne uns vergnügen, treibt uns in den Wahnsinn. Entspannung? Bloß nicht! Wir könnten ja etwas verpassen!

Ein heikles Dilemma. FOMO ist real. Aber Fakt ist: Wir können nicht alles erleben. Es wird immer Events geben, bei denen wir nicht dabei sind. Möglichkeiten, die wir nicht ausschöpfen. Menschen, die wir nicht kennenlernen. Dinge zu verpassen ist kein Weltuntergang. Dinge zu verpassen ist Normalität.

Ich mach ab jetzt JOMO.
The joy of missing out.

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Ich lebe langsamer. Einfach so. Ich geh eingeschlafenen Hobbys nach, statt neue zu finden. Ich mach weniger Touristen-Aktionen und mehr Waldspaziergänge. Ich schaue mit Freunden in die Sonne. Ich geh früh schlafen und genieß die Stille am Morgen. Ich lass mein Handy zu Hause und lebe im Moment. Ich trink Leitungswasser statt Kaffee. Weil ich Leitungswasser einfach lieber mag. Ich freu mich über 1:1-Gespräche und zelebrier das sich-Zeit-für-etwas-Nehmen.

Ich sitze einfach friedlich da, wo ich mich eben befinde, bin zufrieden und genieße das Leben wie’s grad kommt.

Denn weniger ist mehr.

Und wenn ich so drüber nachdenk, find ich es eigentlich schön, dass ich ein Leben leben darf und nicht hunderttausend. Weil ich dann nicht alles ausprobieren muss.

Und unterm Strich freut es mich, dass ich auch mal was verpassen darf.

Ich hab halt JOMO.

Autor
Malin Georg ist lebenslustige Textkünstlerin und (fast) radikal dem Minimalismus verfallen. Sie hält die Schönheit von Sprache hoch und spricht am liebsten Spanisch, Englisch und mit Gott.
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KI Hinweis: Unsere künstliche Intelligenz Emma Winters hat mit hoher Sicherheit an diesem Text mitgearbeitet. Hier erfährst du, wie wir zum Thema KI stehen.

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