VisionMagazin

Zielsetzung vs. Zielerreichung

Wir glauben oft, dass wir ein erfülltes Leben führen, wenn wir unsere Ziele erreicht haben. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Warum positive Emotionen durch die Annäherung an ein Ziel und nicht durch dessen Erreichen ausgelöst werden.

Inhalt

Macht Zielerreichung glücklich?

Wir glauben oft, unser Leben sei erfüllt, wenn wir unsere Ziele erreicht haben. Wenn wir diesen Abschluss haben, diesen Partner, dieses Auto… dann werden wir glücklich sein.

Aber es scheint, dass unser Gehirn nicht für eine solche statische, utopische Situation geschaffen ist. Sobald man etwas erreicht hat, ist das Leben im nächsten Moment wieder leer. Jeder, der eine Meisterschaft gewonnen oder einen Universitätsabschluss gemacht hat, weiß wahrscheinlich, wovon ich spreche. Sobald solche Wünsche erfüllt sind, fühlt es sich an, als hätte das Leben selbst seinen Sinn verloren. Und das Leben hat seinen Sinn verloren! Denn Leben ist das ständige Streben nach neuen Zielen. Unser neurologisches System ist darauf ausgerichtet, Sinn im Streben und nicht im Erreichen zu finden. Genauer gesagt werden positive Emotionen in Form von Dopamin freigesetzt, wenn wir vorankommen und uns etwas Wertvollem nähern. Sobald dieses Etwas verschwindet – weil wir es erreicht haben – verlangt unser Nervensystem nach einem neuen, lohnenden Ziel.

Nachdem Sie Ihr größtes Ziel erreicht haben, werden Sie feststellen: Das Ziel ist nicht die Belohnung. Der Prozess war die Belohnung.

Wir leben, um zu sein

Aber letzten Endes leben wir nicht, um zu werden. Wir leben, um zu sein. 

Der Himmel ist kein statischer Ort. Er ist dynamisch und lebendig. Lebe und strebe. Und wenn du dein Ziel erreicht hast: Suche ein neues. Das ist das einzige und ewige Paradies auf Erden.

Autor
Dr. Patrick May bewegt sich zwischen Größenwahn und Bescheidenheit. Er übersetzt abstrakte Prinzipien in konkrete Strategien und Produkte. Sein Antrieb: Werthaltige Ideen so zu gestalten, dass sie Verbesserung ermöglichen.
Digital Sozial? Teilen erlaubt!
LinkedIn
WhatsApp
Email

KI Hinweis: Unsere künstliche Intelligenz Emma Winters hat mit hoher Sicherheit an diesem Text mitgearbeitet. Hier erfährst du, wie wir zum Thema KI stehen.

mehr entdecken
Psychologie
Das Spiel des Lebens – zwischen Vision und Moment
Eine klare Vision ist die Grundlage für eine gute Zukunft. Doch wie kannst du sicherstellen, dass deine Visionen nicht zur Fallgrube werden? Wie du dich auf dem Weg nach oben nicht im Hamsterrad verlierst und warum der Weg oft wichtiger ist als das Ziel selbst. Bist du bereit, deine Vision auf ein festes Fundament zu heben?
Design
Die Psychologie der Farben – eine unterschätzte Kraft
Wir Menschen lieben Farben. Farben wecken Gefühle, erzeugen Stimmungen und haben eine tiefe Bedeutung bis in unserer Kultur. Aber wie beeinflussen sie unser Denken und Handeln im Alltag und im Business? Über die Kraft der subtilen Wirkung von Farben.
Psychologie
Change Your World. Wie deine Vision alles verändert
Wie verändern wir die Welt? Oder im Kleinen: Wie verändern wir unsere Lebenswelt? John Maxwell macht deutlich, dass eine klare Vision eine zentrale Rolle spielt, wenn wir einen Einfluss darauf haben wollen. Was eine gute Vision ausmacht und wie du deine Vision findest, erfährst du hier.
Kommunikation
Jetzt hör mir mal zu! Vom Mehrwert des aktiven Zuhörens
Wir haben echtes Zuhören verlernt. Kommunikation wird in unserer Gesellschaft mehr und mehr zur Einbahnstraße. Dies führt nicht selten zu Missverständnissen und Konflikten. Unsere Vision von gelingender Kommunikation sollte beim Zuhören beginnen. Dafür brauchen wir Haltung und die richtige Technik.

(Eigen)Werbung

Bestell dir deine Printausgabe!

Jetzt Verfügbar:
Konstant Veränderung.

Vision Newsletter?

Bleib auf dem neusten Stand mit dem VisionNewsletter. Frische Inspiration statt Spam!

Folge uns &
bleibe auf dem Laufenden!

Bist du noch da?

Wir machen mal das Licht aus!

Hättest du das gedacht? Der größte Anteil des Stromverbrauchs in einem deutschen Haushalt wird von Computer, Fernseher und Co. verursacht. Laut BDEW sind es durchschnittlich rund 28 Prozent des gesamten Stromverbrauchs.

QUELLE: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.