KI – OK? Wollen wir Künstliche Intelligenz nutzen? Wenn ja, wofür?

Maschinen reichen uns die Hand und Künstliche Intelligenz ist das Thema der letzten Monate. Als neugieriger Typ habe ich mich spielerisch mit ChatGPT und anderen KIs beschäftigt. Im Moment stellt sich die Frage - was kommt da auf uns zu? Klar ist, dass KI in den nächsten Jahren einiges verändern wird. Die wichtigste Frage für mich ist jedoch: Wofür möchten wir solche Werkzeuge einsetzen? Und wo sollten wir auch ethisch unsere Grenzen ziehen?

Inhalt

Künstliche Intelligenz in den Kinderschuhen

Künstliche Intelligenz hat in den letzten Monaten für viel Aufregung gesorgt, insbesondere ChatGPT, eine Sprach-KI, die menschenähnliche Gespräche führen kann. Aber sind diese Systeme wirklich schon intelligent? Die rasante Entwicklung hat zu einer neuen Diskussion darüber geführt, wie wir Intelligenz überhaupt definieren. Experten sind sich nicht einig, was Intelligenz eigentlich ausmacht und wo ihre Grenzen liegen. Es gibt keine klare Definition oder allgemein anerkannte Kriterien für Intelligenz, was zu einer hitzigen Debatte unter den Fachleuten geführt hat.

Trotz dieser Diskussionen ist klar, dass wir erst am Anfang der Entwicklung von KI stehen. Wir befinden uns noch in den Kinderschuhen jeglicher Form von Künstlicher Intelligenz. Wir sind Zeugen einer rasanten Entwicklung der KI, die die Welt in den kommenden Jahren nachhaltig beeinflussen wird. Und auch wenn die Systeme heute vielleicht noch nicht wirklich intelligent sind, wird dies in den nächsten Jahren definitiv der Fall sein.

Die Frage der Ethik

Wollen wir das wirklich? Google hat angekündigt, KI nativ in den Google Workspace (G-Mail, G-Docs etc.) zu integrieren. Wenn E-Mails demnächst von künstlichen Intelligenzen geschrieben werden, verliert die Konversation ihren persönlichen Charakter. Schreiben sich bald Maschinen gegenseitig E-Mails? Wollen wir das wirklich? Auf der anderen Seite ist es natürlich verlockend. Denn nicht jedem liegt das Schreiben und Kommunikation nimmt oft einen großen Teil des Arbeitsalltags ein.

Die Frage ist: Was sollen die Systeme für uns tun? Wo wollen wir KI einsetzen? Und wo setzen wir lieber auf Menschlichkeit anstatt auf Effizienz? Es wird viel über die Ethik im Umgang mit KI diskutiert. Für mich ist das die zentrale Frage.

Die Macht des Fortschritts

Natürlich kann man jetzt mit der Keule kommen und das Ganze komplett verteufeln. Künstliche Intelligenz wird oft als Bedrohung für die Menschheit dargestellt. Aber weder Ignoranz noch Toleranz oder Verbote helfen uns hier weiter. Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und wir Menschen streben schließlich nach Entwicklung. Wir müssen uns auf einen guten Umgang mit KI einigen. Klar sollte sein, dass KI uns in vielen Bereichen helfen kann, aber nicht immer die beste Option ist.

Ein Tool im Einsatz

Persönlich sehe ich KI zum Teil als ein mögliches Werkzeug oder Hilfe bei gewissen Aufgaben. Es ist ein Werkzeug, das den Menschen unterstützt. Beim Experimentieren mit ChatGPT war es für mich genau das. Es ist meine etwas erweiterte Schreibmaschine. Ich möchte, dass es für mich formuliert. Aber ich will nicht, dass es für mich denkt! Ich möchte, dass es meine Rechtschreibfehler korrigiert (wer mich kennt, weiß, wie wichtig das ist). Ich will, dass es mir Vorschläge zum Satzbau und zur Textstruktur macht. Aber ich will nicht, dass es für mich kreativ wird. Ich möchte selbst denken. Die Ideen, der Inhalt und der Aufbau der Texte sind meine Aufgaben. Dabei möchte ich auch keine Hilfe haben.

Das Werkzeug sollte also mein Denken, meine Arbeit oder gar meine Intelligenz nicht ersetzen, sondern nur unterstützen.

Ein KI-generiertes Bild von Deepmind.

Aber wo ist die Grenze? Wo hört die Unterstützung auf und wo fängt das Ersetzen an? Hier gilt es, persönlich und gesellschaftlich neue Definitionen und Positionen zu gewinnen. Meinetwegen darf KI in den nächsten Jahren gerne stupide und bürokratische Aufgaben aus dem Büroalltag übernehmen. Ich würde mich aber weiterhin über persönliche Mails, Artikel und Gedanken freuen. Damit der Mensch denkt und die Maschine eben unterstützt.

Persönlichkeit gewinnt an Wert

Egal, wie wir uns positionieren… Der echte Kontakt wird wichtiger! Das Telefongespräch, die echte Begegnung und Berührung mit mehreren Sinnen wird an Wert gewinnen. Auch Sprachnachrichten sind persönlicher als nur ein Text, von dem man nicht weiß, von wem er stammt. Persönlichkeit, Menschlichkeit und die reale Begegnung werden deutlich an Wert gewinnen. Und das sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Kontext.

Passend dazu habe ich ein Buch zum Thema Personal Branding geschrieben. Die Dynamik und Relevanz dieses Themas wird zunehmen. Menschen sind also weiterhin voll im Trend. Und Menschlichkeit wird wertvoller. Das finde ich einen schönen Effekt.

Die Debatte darüber, wie wir KI in unser Leben integrieren können, ist komplex und vielschichtig. Aber ich denke, wir müssen uns bewusst sein, dass Fortschritt unvermeidlich ist und uns auf eine Zukunft mit KI vorbereiten. Wie positionierst du dich ethisch? Wo ist für dich die Schmerzgrenze? Wo findest du den Einsatz völlig in Ordnung? Ich glaube, dass wir uns jeder für sich positionieren müssen, um einen gesellschaftlichen Konsens zu finden.

Autor
Lebenskünstler mit Tiefsinn. Beziehungsmensch, Leidenschaftlich visuell und verliebt in Schönheit. Mit klarer Strategie und großartigem Design bringt er Marken nach vorne. Seine Vision: Dass Menschen und Marken ihre Strahlkraft entwickeln und die Welt ein wenig schöner wird.
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QUELLE: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

 

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